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Kurzbericht über die SECOP Beschaffungs-Aktion


Ich suchte mal wieder im Internet nach allem, was mit  SECOP  zu tun hatte.

Wie so oft schon zuvor, war die Suche nicht sehr erfolgreich.

Allerdings stieß ich bei meinen Recherchen auf ein  Forum 

Hier lernte ich Sebastian kennen, der mir schrieb, dass er weiß, wo noch ein gut erhaltener Secop steht.

Wir vereinbarten einen Termin, ich besorgte mir einen Transporter und ab ging die Fahrt.

In der Nähe von Bitterfeld, vor einer seit Jahren stillgelegte Kraftwerksruine war unser Treffpunkt.

Aus einem Telefonat mit Sebastian wußte ich, dass der Abtransport aus der alten Industrie-Ruine problematisch ist.

Was uns allerdings wirklich erwartete, hat all meine kühnsten Vorstellungen in den Schatten gestellt.

Um überhaupt in das Grundstück zu kommen, war eine kleine Mauer zu überwinden, was jedoch kein Problem war.

Dort wurde es dann schon spannender. Wir kämpften uns durch meterhohes Unkraut und glitschigen, steilen Steintreppen ans Gebäude ran.

Da alle Türen und Fenster verschlossen bzw.vernagelt waren, mußten wir uns einen Weg durch ein offenes Kellerloch bahnen.

Da logischerweise kein Strom/Licht vorhanden wir, folgten wir dem Schein Sebastians Taschenlampe.

Ich sah schon, dass wir durch diese Kellergänge den Secop niemals durchbekommen würden.

Außerdem wären wir über die ca. 20 m lange, steile und glitschige Steintreppe niemals heil mit dem Secop runtergekommen.

Eigentlich stand jetzt schon fast fest, dass ich den Weg umsonst gemacht hatt, es war so nicht möglich den Secop mit seinen 100 kg zu bergen.

Als wir dann im inneren des Gebäudes waren, kam der nächste Schock, alles verwüstet, selbst die Treppenhäuser waren total zugemüllt.

Wir sind dann erstmal nach oben gegangen (4.Stock) um den SECOP zu suchen.

Nachdem wir ca. 10 verwüstete Büros durchsucht hatten, fanden wir ihn. Da stand er also -  mein SECOP !

Das gab erstmal wieder etwas Hoffnung. Ich suchte einige Teile zusammen, die zum Glück noch dalagen (Kassetten,Verkleidung etc.)

Nun mußten wir "nur noch" eine Lösung finden bzw. einen anderen Transportweg, sonst wäre alles umsonst gewesen.

Würden wir eine der Türen unten aufbekommen, würde sich der Transportweg drastisch verkürzen!

Nachdem es Sebastian dann geschafft hatte, eine der Türen ohne Gewalt zu öffnen, war ein Ettappenziel geschafft.

Nun konnten wir den Kollos erstmal aus dem 4. Stock nach unten  buckeln , zum Glück war Treppenhaus 2 müllfrei.

Nach einigen anstrengenden Minuten war der Secop unten! Nun gab´s aber noch ein riesen Problem, wie das Ding rausbekommen?

Möglichkeit eins: ca. 300 meter durch unwegsames  Gelände . und dann über eine ca. 1m hohe Mauer.

Möglichkeit zwei: ca. 25 meter auf ebener Straße, dafür aber über eine 2 m!! hohe  Mauer .

Ich beschloss dann, dass wir nur eine Chance haben: Möglichkeit 2. Und wir habens tatsächlich  geschafft !

Möchte mich an dieser Stelle nochmal bei Sebastian, Harti und Steven für die tolle Hilfe bedanken! Ihr wart Super!

So, nun steht er  hier  und ich werde mich in Kürze um eine Restauration kümmern.

Unter anderem wird auch  hier  darüber berichtet! Es gibt dort auch Fotos von der Aktion.

Beste Grüße

Tobias


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